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Hormondiagnostik und Therapie

Progesteron - Die Beauty-Queen

Schönes Haar, feste Nägel, glänzendes Haar sind keine Zauberei. Sicher haben Sie von Frauen gehört, die besonders schön in der Zeit ihrer Schwangerschaft sind. Dieses Geschenk haben sie einem Hormon zu verdanken - dem Gelbkörperhormon oder auch Progesteron genannt.

Das Progesteron ist der Gegenspieler des Östrogens. Es wird nach dem Eisprung ausgeschüttet und sorgt dafür, dass die Schleimhaut, die durch das Östrogen aufgebaut wurde, wieder abgebaut wird, wenn keine Befruchtung stattgefunden hat. Dabei entfaltet es seine verschönernden Effekte. Aber Progesteron kann noch mehr. Als eines der wenigen Hormone kann es die Bluthirnschranke überwinden und im Gehirn seine Wirkung entfalten: Ein Progesteronmangel kann so zu Schlafstörungen führen.

Und so stellen Sie fest, ob Ihr Progesteron aus der Reihe tanzt:

-Schlafstörungen, Ängstlichkeit, depressive Zustände in der zweiten Periodenhälfte, Bindegewebsschwäche, Krampfadern, Nachlassen der Hautelastizität, Wassereinlagerung in der zweiten Zyklushälfte.

Was tun bei Mangel:

- Einnahme von Hopfendragees (Drogerie)

Fall: Progesteronmangel durch verleugnete Weiblichkeit
Eine Patientin (25 Jahre), sehr weiblich, litt seit Jahren unter massivsten Unterbrauchkrämpfen vor der Periodenblutung. Nach Einsetzen der Periodenblutung kamen migräneartige Beschwerden dazu. Jegliche medikamentöse Einsatzmöglichkeiten schlugen fehl. Nach einer psychotherapeutischen Gesprächsführung wurde die Tendenz zur Verleugnung der eigenen Weiblichkeit immer klarer, die sich ausdrückte in der schmerzhaften Periodenblutung. Nach 30 Therapiestunden begann die Patientin erstmals ihre eigene Weiblichkeit zu akzeptieren.

Was tun bei Überschuss:

- Ursache könnte die Einnahme von künstlichem Progesteron (Gestagenen) sein, die in der Pille enthalten sind oder in Wechseljahrpräparaten.

Tipp: Wollen Sie Ihren Hormonspiegel prüfen lassen, sollten Sie dies nur in der zweiten Periodenhälfte tun.

Hormone

Keine Scheu vor dem drohenden Medizinbegriff: Hormone.

Das sind Botenstoffe, die in Drüsen produziert werden, dann über das Blut bis in die kleinste Körperzelle gelangen und dort wirken. Doch ähnlich wie ein Schiff den Hafen braucht, um seine Ware zu löschen, braucht das Hormon einen Rezeptor, um seine Wirkung zu entfalten. Wichtig zu wissen ist, nahezu alle Hormone nehmen mit dem Älterwerden ab. Und gleichermaßen werden auch die Organe älter, krankheitsanfälliger. Die frühere Meinung, Hormone werden geringer, weil man älter wird, ist heute nicht mehr vertretbar. Richtig ist: Man wird älter, weil die Hormone weniger werden. Zum Beispiel: Schon weit vor den Wechseljahren fällt das Gelbkörperhormon ab, dessen Mangel verschiedene Beschwerden auslösen kann, wie Kopfschmerzen, Venenleiden, Wassereinlagerung vor der Periodenblutung und daraus resultierender Gewichtszunahme, eventuell Schlafstörungen und unklare Wehmut. Wird der Mangel früh genug erkannt, so kann heute mit natürlichem Gelbkörperhormon (gewonnen aus der Yamswurzel) entgegengewirkt werden. Aber jede Hormontherapie ist sehr individuell und abhängig von der Lebenssituation, genetischen Prägung und vielen anderen Faktoren, die nur der Fachmediziner in einem ausführlichen Gespräch und einer entsprechenden Untersuchung klären kann.

Lauschen Sie Ihrem Hormonorchester - Hormone regeln Ihren Körper
Damit Sie ein Gefühl für diese komplexe biochemische Sinfonie in Ihrem Körper bekommen, sollten Sie alle Musiker kennen lernen. Jedes Hormon hat eine bestimmte Funktion. Aber nur gemeinsam bringen Sie Körper und Seele harmonisch zum Schwingen.

Es gibt 18 Hormontypen, die für Ihr Wohlbefinden verantwortlich sind und die untereinander kommunizieren.
Sie werden wir genauer kennen lernen. Wo sie gebildet werden, wofür sie verantwortlich sind. Wie Sie einen Mangel frühzeitig feststellen. Welche Auswirkungen ein Mangel hat und wie diese Hormone wieder mobilisiert werden können.

Wochenplan:

1. Checken Sie Ihren Regelkalender.
Oder legen Sie einen an. Der monatliche Zyklus ist ein Gradmesser für hormonelle, psychische und physische Befindlichkeit.

Ist die Periode regelmäßig? Oder haben Sie in bestimmten Phasen Beschwerden, Blutungen?

Wichtig ist, dass Sie den genauen Zeitpunkt der Störung festhalten, z. B. wenn Sie in der Zeit vor dem Eisprung ein Dickerwerden bemerken oder ein Spannen der Brust müssen Sie nicht gleich panisch werden. Dies kann bedeuten, dass ein Zuviel an Östrogenen vorhanden ist. Östrogene verursachen nämlich Wassereinlagerungen in der Haupt. Sollten in der zweiten Phase nach dem Eisprung diese Beschwerden auftreten, so liegt es an mangelnden Progesteron (siehe zweite Woche).

2. Lernen Sie dem Hormonorchester zu lauschen.
Hören Sie zum Beispiel hin, wenn Sie Alkohol trinken. In dem Fall kann die hormonelle Balance schnell umkippen.

3. Kohlehydrate machen Ihr Hirn fit. Kohlehydrate sind Nahrungsbestandteile, aus denen durch Spaltung Zucker entsteht. Zum Beispiel: Kauen Sie längere Zeit Brot - nach ein paar Minuten werden Sie feststellen, es schmeckt süß.


Eine amerikanische Geschichte
In den 70er Jahren glaubte man, dass Dicksein allein durch Fettzufuhr entsteht. So stellte man die Nahrung auf Kohlehydrate um. Der Effekt: Die Leute wurden noch dicker. Daraufhin warnte das amerikanische Gesundheitsministerium vor dem Verzehr von Zucker, Fertigprodukten und Weißmehl. Man hatte erkannt, dass diese Lebensmittel extrem viele Kohlehydrate enthalten. Der Körper spaltet diese in Zucker auf und produziert dabei Insulin. Dieses Hormon soll den Zucker in den Muskel transportieren. Aber ein Übermaß an Insulin führt zur so genannten Insulinresistenz. Ganz wesentlich: Meiden Sie weitgehend das Abendessen nach 17.00 Uhr. Das ist die beste Anti-Aging Methode.

Tipp: Blutzuckerindex heißt das Zauberwort. Jedes kohlehydrathaltige Nahrungsmittel hat einen Zuckerindex. Eine Liste über den Gehalt erhalten Sie bei Lebensmittelinstituten, Apotheken oder im Internet. Faustregel: Meiden Sie grundsätzlich Nahrungsmittel mit einem hohen Zuckerindex.


4. Eiweiße sind die Bausteine Ihres LebensEiweiße setzen sich zusammen aus 20 Aminosäuren, so genannte Bausteine des Lebens. Es existieren 20 Aminosäuren, aus denen unsere Gene gebildet werden. Aus Eiweißen werden Muskeln, Hormone, Haut, Haare und Enzyme gebildet. 10 Aminosäuren werden über die Nahrung aufgenommen (Hülsenfrüchte, Fisch, Eier usw.). Mit den Jahren nehmen der Fettabbau und der Muskelabbau zu. Ursache: zu wenig Eiweiß. Dieses ist nämlich mit der Reparatur und Regeneration aller Körper-Zellen beschäftigt.

Tipp: Sie können Ihren Gesamt-Eiweißspiegel bei Ihrem Hausarzt kontrollieren lassen. Normalwert: 8 Gramm/Deziliter. Bei Defizit führen Sie Ihrem Körper einfach eiweißhaltige Nahrung zu.

Mit diesem Wissen können Sie Ihren Wochenspeiseplan checken nach dem Anteil an Fetten, Kohlehydraten und Eiweißen.

Hormondiagnostik:

Die Behandlung mit Sexualhormonen und sonstigen Hormone erfordert die exakte Kenntnis der Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Hormone. Laborwerte, die auf Mängel an Hormonen z. B. In den Wechseljahre hinweisen, sind allein nicht aussagekräftig. Hinzu wird die Kenntnis über Lebensumstände, Lebensführung usw. mit einbezogen. Sexualhormone sollten nicht eingenommen werden wenn z. B. in der nächsten Familie Brusttumore vorlagen. Hier ist eventuell ein genetischer Defekt zu vermuten. Hormone sind nicht krebserzeugend. Vor Jahrhunderten postuliert Paracelsus „ nur die Menge macht das Gift“, d. h. dass bei Gabe von Hormonen nur eine individuelle, maßgeschneiderte Hormontherapie in Frage kommt. Nach dem Motto: „ So wenig wie möglich, so viel wie nötig“.